Männergesangverein 
Lutzerath e.V.

  komm sing mit  

 

Chronik

In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, zwischen den beiden Weltkriegen, verstand man es auch in Lutzerath, Geselligkeit zu hegen und zu pflegen. 

Die Freiwillige Feuerwehr, die Ortsgruppe des Eifelvereins, der Raucherclub "Blaue Wolke", waren Vereine, die dem Dorfleben wichtige Impulse gaben. Im Jahre 1932 gründete die Ortsgruppe Lutzerath des Eifelvereins unter dem Namen "Doppelquartett Lutzerath" auch eine Gesangsabteilung. Den Vorsitz übernahm Lehrer Hermann Klören und die musikalische Leitung Zahnarzt Arthur Wiegel. So lag die Führung in guter Hand und versprach dem jungen Verein eine aussichtsreiche Zukunft.


Im Jahre 1934 löste sich das "Doppelquartett Lutzerath" vom Eifelverein und wurde als eigenständiger Verein Mitglied im Deutschen Sängerbund.

Infolge des Zweiten Weltkrieges nahmen dann die Aktivitäten des Doppelquartetts immer mehr ab und mussten schließlich ganz eingestellt werden. Im Jahre 1948, als die meisten Männer aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt waren, ging man dann wieder daran, den Chor neu aufleben zu lassen.


Dieselben Sänger, die den Chor im Jahre 1932 gründeten, waren nun wieder zur Stelle, und diesmal fanden sich ca. 20 begeisterte Männer, die sich der Pflege des Deutschen Liedguts widmen wollten. Sie konnten den späteren Vorsitzenden, den Gastwirt Klaus Sartoris, einen begeisterten Sänger, dazu bewegen, die Wiedergründung des Vereins vorzubereiten und gleichzeitig seinen Bruder Anton Sartoris als Dirigenten zu gewinnen. Die beiden Brüder Klaus und Anton Sartoris waren dem Verein noch über viele Jahre hinweg eng und fördernd verbunden.



So übernahm nun der junge Männergesangverein die Tradition des Doppelquartetts unter dem neuen Namen "Männergesangverein Lutzerath". Innerhalb kürzester Zeit zählte der Verein bereits über 30 aktive Sänger und bildete durch seine Auftritte einen festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Lutzerath und Umgebung. Unter anderem wurde seit der Wiedergründung in ununterbrochener Reihenfolge jedes Jahr das mittlerweile schon traditionelle "Herbstkonzert" veranstaltet.



Auch feierte man in ganz besonderer Weise die Jubiläumsfeste in gebührendem Rahmen unter Mitwirkung vieler befreundeter Chöre. Auf auswärtigen Festen leisteten die Sangesbrüder Gegenbesuche und pflegten sangesfreudige Partnerschaft.

Mitte der siebziger Jahre geriet der Verein in eine Krise. Die Sängerzahl ging vorübergehend auf unter 15 Aktive zurück. Krankheitsbedingt mußte zudem der langjährige Vorsitzende Klaus Sartoris sein Amt aufgeben. Heinz Pößneck übernahm den Vorsitz des Vereins.

Einige Zeit später legte der Chorleiter Anton Sartoris aus Altersgründen den Dirigentenstab nieder. Kurzfristig.konnte Erwin Johann aus Kennfus zum neuen Dirigenten verpflichtet werden. Nach dessen Tod fungierte Herbert Morstein als Chorleiter, danach Adolf Neumann. 
 


Seit mehr als fünfzehn Jahren wird der Chor von Bernhard Geyermann dirigiert. Unter der Führung von Rudolf Thetard und Bernhard Geyermann konnten in den letzten Monaten einige junge Sänger für unseren Chor gewonnen werden. Heute sind 36 Sänger im Chor aktiv. 

Dirigent Bernhard Geyermann und Vorsitzender Rudolf Thetard